Gieriges Verlangen nach Nahrungsmitteln, wiederholte Ess-Attacken mit dem Gefühl des Kontrollverlusts (mindestens 2 x pro Woche über ein halbes Jahr); Varianten: nächtliches Essen (Night eating) oder über den Tag verteiltes ständiges Futtern („Grazing“)

Allein essen und schneller essen als normal, heimlich essen, essen großer Nahrungsmengen bis zum unangenehmen Völlegrad

Selbstekel, Deprimiertheit oder Schuldgefühle nach dem Essen

Kein kompensatorisches Verhalten; binge eating führt zu einer oft massiven Adipositas von Grad II oder Grad III (BMI > 35)


(Diagnose nach ICD 10 / DSM IV)