Wie behandle ich Ess-Störungen?
Es geht darum, meinen Klienten andere Wege und neue Perspektiven zu eröffnen, die es ihnen ermöglichen, zwanghaftes Hungern und Magern, besinnungsloses Fressen und Erbrechen, Abführen oder Abtrainieren, Frustessen und nervöses Sich-Vollstopfen zum Teil der persönlichen Geschichte werden zu lassen, dem sie nicht länger hilflos ausgeliefert sind.Mit Elementen aus Gesprächspsychotherapie, NLP, systemischer Therapie, systemischer Transaktionsanalyse und Verhaltenstherapie schneidere und schmiede ich gemeinsam mit meinen Klienten das Rüstzeug, das ihnen beim Ringen mit den inneren Dämonen hilft.
Es geht nicht über Nacht – oft ist die Essstörung zu eingeschliffen. Aber es geht.
Der Weg aus der Ess-Störung, das Ringen, die Fortschritte, die Stolpersteine, die kleinen und die großen Ziele sind individuell und privat. In groben Zügen lässt sich dieser Weg als Prozess in vier Schritten beschreiben:
Ich nehme meine Hoffnung in die Hand…
Hoffnung auf einen Weg aus dem Teufelskreis, Hoffnung auf Hilfe, Ermutigung, Unterstützung…
das ist der erste Schritt.
Motivation ist hier Schlüsselwort und Klippe. Magersüchtige haben oft überhaupt nicht den Wunsch, mit dem Hungern aufzuhören. Hilfs- und Therapieangebote lehnen sie leicht kategorisch ab. Insgeheim hoffen viele aber doch…
